Friedenskonzert endete mit großzügiger Spende für ein Kinderhilfswerk in der Ukraine.
„Wir wollen Frieden für alle“, mit diesem musikalischen Wunsch des jüdischen Liedes endete das gemeinsame Konzert des Frauenchores „Auftakt“ und der Chor AG der Grundschule Scharmede-Thüle in der Pfarrkirche zu Scharmede.
Der riesige Beifall der zahlreichen Gäste aus Thüle und Scharmede belohnte das beeindruckende Engagement der beiden Chöre, die mit ihrem Gesang und der musikalischen Begleitung durch Chorleiter Joachim Senft (Frauenchor) am Keyboard jeweils auf ihre Art für Harmonie und Begeisterung bei den Anwesenden sorgten. Die Kinder der Chor-AG mit Regine Neumüller als Chorleitung zeigten auf besondere Weise, wie Gesang rhythmisch und eindrucksvoll begleitet werden kann.
Die Wirkung von Gesang und Musik als Beitrag zum eigenen Seelenfrieden und zur körperlichen Entspannung in diesen unfriedlichen Zeiten, war u.a. die Motivation für dieses gemeinsame Konzert – denn der Weltfrieden hat seinen Anfang bei uns selbst!
Mit einem Segensgebet von Pastor Vorsmann und den Informationen von Birgit Lomp zum Kinderhilfswerk, das „Kunterbunte Kinderzelt“, verließen alle frohgestimmt und mit einer großzügigen Spende von insgesamt 1.100 Euro die Scharmeder Kirche.
Nun erhielt Birgit Lomp, den herzlichen Dank des Kinderhilfswerkes und ist erfreut, dass wieder einmal unser kleines Dorf wie schon im März vergangenen Jahres den Kindern in dem Kriegsgebiet der Ukraine Hilfe anbieten kann.
Die zahlreichen Sach- und Geldspenden, die im vergangenen Jahr noch an die rumänisch-ukrainische Grenze gingen, um Flüchtende zu unterstützen, gehen nun auch an zwei Kinderkrankenhäuser in Vinnyzia. Dort werden neben Lebensmitteln auch Verbandsmaterial, Medikamente, medizinisches Gerät und orthopädische Hilfsmittel benötigt.
In Uman und Odessa werden zwei Bäckereien unterstützt, die Brote backen für die umkämpften Gebiete.
In Bachmut arbeitet die Hilfsorganisation mit einer Großküche zusammen, die in riesigen Mengen Mahlzeiten kocht und diese in die akuten Kriegsgebiete liefert.
Unsere Hilfe kommt also an!
Mit einem großen „DANKESCHÖN“ an das Scharmeder und Thüler Engagement hoffen wir jedoch alle auf ein baldiges Ende des furchtbaren Krieges.