Scharmeder Adventsfenster

1. Advent
Wir wünschen Euch allen einen schönen 1. Advent.
Nachdem schon der Kreisverkehr beim Netto weihnachtlich geschmückt wurde, hat am Freitag die „Domplatte“ einen sehr schönen Tannenbaum aufgestellt und Maria und Josef mit dem Esel auf den Weg nach Bethlehem geschickt. Außerdem hat Familie Schulte Alpmann dem BHV die Erlaubnis gegeben, beim Alten Speicher ebenfalls etwas zu dekorieren.
Auch viele Häuser und Gärten in Scharmede sind schön dekoriert und beleuchtet, dass sich ein abendlicher Spaziergang durchs Dorf auf jeden Fall lohnt.
Eine geruhsame Adventszeit und vor allem Gesundheit wünscht
das Team des Bürger-und Heimatvereins
Wir wünschen Euch allen einen schönen 1. Advent.
Nachdem schon der Kreisverkehr beim Netto weihnachtlich geschmückt wurde, hat am Freitag die „Domplatte“ einen sehr schönen Tannenbaum aufgestellt und Maria und Josef mit dem Esel auf den Weg nach Bethlehem geschickt. Außerdem hat Familie Schulte Alpmann dem BHV die Erlaubnis gegeben, beim Alten Speicher ebenfalls etwas zu dekorieren.
Auch viele Häuser und Gärten in Scharmede sind schön dekoriert und beleuchtet, dass sich ein abendlicher Spaziergang durchs Dorf auf jeden Fall lohnt.
Eine geruhsame Adventszeit und vor allem Gesundheit wünscht
das Team des Bürger-und Heimatvereins
Vier Sterne leuchten
Für die meisten Menschen gehört zur Vorweihnachtszeit Lichterglanz und weihnachtliche Dekoration dazu. An der Kirche sorgt schon seit vielen Jahren die „Domplatte“ für eine stimmungsvolle Dekoration.
Der BHV hat sich entschlossen, auch etwas zur weihnachtlichen Atmosphäre beizutragen und vier beleuchtete Sterne auf dem Kreisverkehr beim Netto gestellt. Wir wünschen dem ganzen Dorf viel Freude daran und allen eine besinnliche Adventszeit.
Für den Bürger- und Heimatverein
Monika Rilinger
Schabauböcke spenden an die Flutopfer
Wir sind die Schabauböcke, ein offizieller Fanclub des 1. FC Köln.
Uns gibt es seit 5 Jahren, und wir haben 50 Mitglieder aus dem ganzen Kreis PB, 2 Mitglieder kommt sogar direkt aus Köln und eins vom Bodensee.
Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung haben wir beschlossen, eine Spende für die Flutopfer zu organiseren, da es ganz besonders im Ahrtal sehr sehr viele Fans bzw Fanclubs des 1. FC Köln gibt. Zudem wollen wir der Hymne des 1. FC Köln, in der es u.a. heisst:
Ov jung oder alt, ov ärm oder rich
Zesamme simmer stark, FC Kölle
Durch dick un durch dünn, janz ejal wohin
Nur zesamme simmer stark, FC Kölle
ein wenig Nachdruck verleihen.
Wir haben aus dem Fanclub 680€ an Einzelspenden bekommen, welche dann durch den Fanclub auf 800€ aufgestockt wurde.
Das Geld ist der Stiftung des 1. FC Köln überwiesen worden, diese unterstützt in vielerlei Hinsicht die Flutopfer.
Bereits zum neuen Schuljahr haben wir vom Fanclub die Aktion „Ranzen för Pänz“ mit 240€ unterstützt.
Bei dieser Aktion wird für je 120€ ein benachteiligtes Kind aus dem Raum Köln mit einem kompletten Schulranzen samt Zubehör ausgestattet.
Daniel Klaus (Schabauböcke)
Scharmeder Heimatkalender 2022 ist da
Der Scharmeder Heimatkalender 2022 kann ab sofort bei folgenden Verkaufsstellen für 4 € erworben werden.

- Bäckerei Grundmann
- Bäckerei Tewes
- Friseur Kerstin
- Gasthof Zur Alten Heide (Wiehmeier)
- Schlüter Blumen und Floristik
- Vauß Hofladen
- Volksbank Scharmede
Vielen Dank an alle Teilnehmer des Fotowettbewerbs und allen Unterstützern die zur Erstellung des Kalenders beigetragen haben.
Würdigung von Monique und Francis Levavaseur bei Jahrestreffen des Partnerschaftskomitees von Cerisy

Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Cerisy, Mme. Anne-Marie Lavieille, hat darüber informiert, dass Francis Levavaseur und seine Ehefrau Monique im Rahmen des Jahrestreffens des Partnerschaftskomitees von Cerisy wegen der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vom Bürgermeister Jean-Perre Ledouit und durch sie selbst noch einmal für sein Wirken zugunsten der Völkerverständigung gewürdigt worden ist.
Volkstrauertag 14. November 2021
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Scharmede, liebe Kameraden und Schützenbrüder!
Vor gut 100 Jahren wurde der Volkstrauertag eingeführt, als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges.
Dabei stand der Gedanke an Versöhnung und Verständigung im Vordergrund.
Trotz der furchtbaren Erfahrungen des Ersten Weltkrieges führte das deutsche Volk 21 Jahre später einen Zweiten Weltkrieg.
In diesem Jahr gedenken wir besonders des Russlandfeldzuges, der 1941 begann, also vor 80 Jahren und der Millionen Menschen, die an der Ostfront und anderswo ihr Leben verloren haben.
Die Vernichtung und Versklavung ganzer Völker und nicht nur der Sieg über das gegnerische Militär standen den deutschen Machthabern im Vordergrund.
Wir hier in Scharmede stehen heute wieder einmal vor den Namen der zahlreichen Männer, die nicht in ihre Heimat und zu ihren Familien zurückkehrten, die ihr Leben dem Krieg opferten.
Die noch lebenden Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges sind inzwischen 80 Jahre und älter und wir, deren Kinder und Enkel, kennen ihre Traumata und grausigen Kriegserfahrungen aus ihren Erzählungen.
Es hat auch für mich eine besondere Bedeutung, hier zu stehen. Denn auch mein Vater erzählte uns, dass er im Alter von 19 Jahren dem General Paulus in den Russlandfeldzug bis Stalingrad folgen musste. Die Erinnerungen an diese furchtbaren Erlebnisse und seine Verwundung dort waren zeitlebens immer wieder präsent. Da seine oberschlesische Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg polnisches Staatsgebiet wurde und der Eiserne Vorhang Besuche verhinderte, ist er nie wieder in seiner Heimatstadt gewesen.
Ähnliche Erfahrungen machten die 14 Millionen Vertriebenen und Geflüchteten aus den Ostgebieten, etwa 300 von ihnen fanden in Scharmede eine Bleibe oder auch eine neue Heimat, darunter auch zahlreiche Kriegs – Witwen, die mit mehreren Kindern in dieser armen Nachkriegszeit den Neuanfang schaffen mussten. Bei meinen Gratulationen als Ortsvorsteherin sind ihre tragischen Erlebnisse immer wieder ein Thema.
Erinnern möchte ich auch an einen besonderen Zeitzeugen von der Westfront, an unseren französischen Freund
Francis Levavasseur, der als Fünfjähriger in der Normandie den Tod seiner Mutter durch deutsche Soldaten miterlebte und trotz dieses Traumas oder gerade deswegen, sich für die Völkerverständigung einsetzte und die Partnerschaft zwischen Scharmede und Cerisy entscheidend mitgestaltete. Im Sommer dieses Jahres erhielt Francis Levavasseur, der Scharmede oft besuchte, im Alter von gut 80 Jahren das Bundesverdienstkreuz vom Deutschen Botschafter in Paris.
Wir wissen auf Grund dieser schmerzhaften Erfahrungen, dass nie wieder Krieg und Hass zum Mittel der Politik in Europa werden dürfen.
Wir gedenken daher heute auch des Mutes derer, die sich für die Versöhnung unserer Völker einsetzen. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen, in den Familien, in unserem Dorf und in der ganzen Welt.
Neben der Mahnung zu Versöhnung und Verständigung sind weitere Erinnerungskulturen entstanden: Gedenkspaziergänge, Friedenssteine oder Namensziegel erinnern an unsere jüdischen ermordeten Mitbürger z.B. auch in Salzkotten.
Unser heutiges Innehalten hier am Ehrenmal sollte uns darin bestärken, weiterhin mutig für ein friedvolles Europa einzutreten. Friedenserziehung beginnt im Alltag, in den Familien, und wird in unseren Kindergärten und Schulen fortgesetzt.
Wir erleben jedoch fast täglich in den Medien Berichte über Gewaltverbrechen, über rechtsextreme Verschwörungstheoretiker und antisemitische Tendenzen erreichen grade wieder verstärkt die Mitte der Gesellschaft.
Wirtschaftsflüchtlinge und Migranten aus totalitären Staaten klopfen an unseren Außengrenzen und suchen Schutz bei uns, auch in Scharmede.
Gewalt hat viele Gesichter: bei uns in Deutschland wird jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Lebenspartner oder Ex-Partner getötet, Tausende Kinder müssen sexuelle Gewalt ertragen.
Da stellt sich mir die Frage: Welche Fähigkeiten brauchen wir Männer und Frauen, um sensibel nach Lösungen zu suchen, präventiv zu agieren und nicht nur auf Gewalt zu reagieren?
Bin ich offen für unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen?
Kann ich Vielfalt zulassen? Führe ich Dialoge auf Augenhöhe?
Wir brauchen weltweit Menschen, die diese Fähigkeiten im täglichen Miteinander leben, Problemlöser und keine Problemverstärker!
Doch dieses Idealbild fordert uns zurzeit besonders heraus, denn es gibt neue Feinde des Miteinanders. Ein kleines Virus macht unsern Alltag unsicher und gefahrvoll. Und so pendeln wir ständig hin und her zwischen der Angst um unser Leben und der Hoffnung auf ein friedvolles, gesundes und stärkendes Miteinander.
Mit dieser Zerrissenheit sind wir täglich konfrontiert und bemühen uns um die besten Antworten darauf.
Meine Gedanken zum heutigen Volkstrauertag möchte ich mit einem Gedicht der Jüdin Rose Ausländer beschließen und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
Gemeinsam
Vergesst nicht Freunde
Wir reisen gemeinsam.
Besteigen Berge
Pflücken Himbeeren
Lassen uns tragen von den vier Winden.
Vergesst nicht, es ist
Unsere gemeinsame Welt,
die ungeteilte,
und auch die geteilte,
die uns aufblühen lässt,
oder uns vernichtet,
diese zerrissene
ungeteilte Erde,
auf der wir gemeinsam reisen!
Rose Ausländer
Noch bist du da
Wirf deine Angst
In die Luft.
Bald ist deine Zeit um
Bald
Wächst der Himmel
Unter dem Gras
Fallen deine Träume
Ins Nirgends
Noch duftet die Nelke
Singt die Drossel
Noch darfst du lieben
Worte verschenken
Noch bist du da
Sei was du bist
Gib was du hast!
Martinsumzug in Scharmede
Trotz der widrigen Witterungsumstände war der Martinsumzug am 7. November 2021 gut besucht.
Wenn man in die leuchtenden Kinderaugen schaut, die das Martinsspiel verfolgen, freut man sich, dass der Umzug wieder stattfinden konnte.
Der Erlös dieser Aktion kommt dem Verein FOPOS zugute, der sich um Kinder und Jugendliche in Südafrika kümmert.

An alle Kindergarten- und Schulkinder ging ein Dankschreiben des Vereins, damit auch den Kindern bewusst ist, dass es Kinder auf der Welt gibt, denen es nicht so gut geht.
Dankschreiben des Vereins FOPOS
55 Jahre Martinsumzug in Scharmede
Erinnerungen unserer Ortsvorsteherin
In diesem Jahr kann Gisela Buschmeier nach einjähriger Corona Pause die Kinder und Eltern von Kindergarten und Grundschule wieder einmal zum Martinsumzug auf dem „Alten Sportplatz“ in Scharmede begrüßen und sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen bedanken, die nun schon in 55 jähriger Tradition zum Gelingen des Martinsfestes im Dorf beitragen.
Da werden auch Erinnerungen wach an damals als sie eine der ViertklässlerInnen war und mit ihrem Lehrer Josef Fleitmann zu Fuß nach Bentfeld wanderte. Unterwegs erklang viele Male das „Rabimmel, Rabammel, Rabum“ und die selbstgebastelte Laterne schwenkend, freuten sich alle auf das jährliche Ritual zum Martinsabend in Bentfeld. Ein großes Feuer erleuchtete den Dorfplatz und zum Abschluss gab es die begehrte Tüte mit den Süßigkeiten. Und dann war da auch ihr Vater, der sie auf dem Gepäckträger seines Fahrrades die 3 Kilometer zurück heimfuhr.
Damals ahnte sie noch nicht, dass sie 10 Jahre später die Initiatorin des Scharmeder Martinsumzuges werden würde. Denn als erste Kitaleitung des neuen Kath. Kindergartens stand sie 1966 vor der Frage, wie organisieren wir für unsere kleinen Vorschulkinder das Martinsfest? Kindergartenhelferin Josefine Weinstock, konnte damals ihren Ehemann Heinrich motivieren als Tambourmajor mit seinen Musikern den kleinen Umzug zu begleiten. So starteten im November 1966 die ersten 60 Vorschulkinder der beiden neuen Kitagruppen in Begleitung ihrer Eltern den Scharmeder Martinsumzug.
Etwa zwei Jahre später übernahm dann die Blaskapelle die musikalische Unterstützung des inzwischen auf drei Gruppen angewachsenen Kindergartens. Somit wurde der Martinsumzug ein festes Ritual im dörflichen Miteinander.
Der Ablauf und die Gestaltung dieses Festes erweiterten sich aber immer wieder, die Grundschulkinder kamen hinzu, die Mantelteilung wurde von Kindern gespielt und 1980 gab es erstmalig mit Gertrud Pötting einen St. Martin hoch zu Ross.
Nun ist es der Bürger-und Heimatverein, der die Gestaltung mit der Theaterdeele übernimmt, die Stutenkerle werden von Vereinen gespendet, Pastor Vorsmann erinnert an den Hl.Martin, Kindergarten und Grundschule sorgen mit der Feuerwehr für die Sicherheit beim Umzug und auch die Musikkapelle ist wieder dabei.
So klingt 2021 das Martinsfest bei Bratwürstchen und warmen und kalten Getränken in gemütlicher Runde bei hoffentlich trockenem Wetter auf dem Schulhof aus.
08. Oktober 2021 Kita wird als Familienzentrum Gewinn für ganz Scharmede
Alles ist anders und doch gleich in St. Petrus und Paulus Scharmede. Es wird zwar gespielt und getobt, gelernt und begleitet. Doch die katholische Kita ist nun zusätzlich auch als Familienzentrum zertifiziert . Das ist weit mehr, als nur eine Kita. Das ist Anlaufstelle für Sorgen und Probleme und Ort der Vermittlung von Hilfe und Beratung. Der Weg hin zum neuen Familienzentrum ist im Oktober 2020 gestartet. Ein großes Stück Arbeit wurde seitdem vom Kita-Team rund um Maria Sehrbrock und Anja Höschen geleistet, damit die Einrichtung jetzt für den ganzen Ort Früchte tragen kann.
Weitere Informationen können folgender Pressemitteilung entnommen werden:
Zertifizierung zum Familienzentrum