Krautbundbinden am 12. August 2023
Der BHV lädt ein zum Krautbundbinden
Es ist eine schöne Tradition, in den Tagen vor Mariä Himmelfahrt, am 15.August,
Kräuter zu sammeln und Krautbunde für die Krautbundsegnung zu binden.
Der Krautbund soll auf die Schönheit und Heilkraft der Natur hinweisen.
Auch ist es eine Bitte um Heil und Heilung, eine Mahnung, die Schöpfung zu achten und zu wahren.
Zu dieser Tradition laden wir alle Scharmeder auch in diesem Jahr wieder herzlich ein.
Wann: am 12. August 2023 um 16 Uhr
Wo: Am Alten Speicher
Für einen kleinen Imbiss ist ebenfalls gesorgt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung.
Das Team des Bürger- und Heimatvereins
Fahrt nach Cerisy-la-Forêt
Am Freitag, 28.07.2023, starten 2 Busse zur diesjährigen Fahrt in den Partnerort Cerisy-la-Forêt in der Normandie. Die Fahrt steht im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der Partnerschaft. Am Samstag ist ein Ausflug nach Granville mit Stadtbummel und Bootsfahrt durch die Bucht des Mont St. Michel vorgesehen. Am Sonntag wird die Musikkapelle Jugendlust u.a. bei der Gestaltung einer gemeinsamen Messe in der alten Abteikirche mitwirken.
Heiligenhäuschen und Bildstöcke in Scharmede- Teil 6: Voß‘ Heiligenhäuschen (3. Bittprozession)

Da die zweite Station der Bittprozession auch die 3. Station der Peter- und- Pauls-Prozession ist, nämlich das Heiligenhäuschen Peter und Paul an der Kreuzung Triftstrasse und Zur Laake, überspringen wir dieses Heiligenhäuschen und werden es dann bei der Peter und Paul Prozession vorstellen.
Wir befinden uns hier also an der 3. Station der Bittprozession am Mittwoch vor Himmelfahrt. Wir finden es hinter “Hahn und Huhn” auf dem Weg zum Haus Widey.
Welchem Patron dieses Häuschen gewidmet wurde, ist nicht bekannt
Das sogenannte “Voß’ Heiligenhäuschen“ aus rotem Backstein wurde von den Eheleuten Bernhard und Elisabeth Voß geb. Güllenstern 1906 errichtet. Auch hier findet sich die neugotische Bauweise wieder.
Da die stattliche Linde weit und breit der einzige Baum ist, lässt sich dieses Heiligenhäuschen gut in der Landschaft verorten.
Graffitiworkshop am alten Sportplatz
Im Rahmen des Sommerferienprogramms auf dem alten Sportplatz in Scharmede fand ein Graffitiworkshop statt.
Zahlreiche Jugendliche beteiligten sich unter der künstlerischen und pädagogischen Anleitung von Lukas Michalski und dem Leiter der Salzkottener Jube Rudi Ruhose an der farbenfrohen Umgestaltung des alten Blechunterstands am Spielfeldrand.
So wurde aus dem alten grauen Etwas und toller Hingucker, der den ganzen Platz jetzt optisch aufwertet.
Alle Fotos dazu findet ihr hier: Fotos Graffitiworkshop 2023
Der Bürger- und Heimatverein Scharmede trauert um sein Mitglied Theo Hüppmeier
Mit großer Trauer hat der Bürger- und Heimatverein vom Tode unseres Mitbürgers
Theo Hüppmeier, Kenntnis genommen. Er war 42 Jahre lang Mitglied im Bürger- und Heimatverein Scharmede. Neben seinen zahlreichen Verdiensten war er insbesondere mit dem Dorf Scharmede eng verbunden. U.a. war er auch Mitglied in zahlreichen Vereinen, wie der Schützenbruderschaft und dem Musikverein. Für seine Verdienste um das Dorf Scharmede erhielt er 2003 die silberne Ehrennadel.
Theo Hüppmeier war an der Straße nach Thüle, an der Eschenkuhle, aufgewachsen. Über sein Leben hat er ein Buch geschrieben mit dem Titel „Spuren der Vergangenheit – Erinnerungen eines Dorfjungen“, welches er im Selbstverlag veröffentlicht hatte.
Zu den zahlreichen künstlerischen Spuren, die Theo Hüppmeier in Scharmede hinterlassen hat, zählen u.a. die Illustrationen des ´Kohlenberg-Heimatbuches´ über Scharmede von 1979 oder das Logo für das Scharmeder Kreisschützenfest 2003. Sein künstlerisches Werk umfasst zahlreiche Federzeichnungen, Aquarelle, Bilder in Öl auf Leinwand oder Acryl-Malerei mit Motiven aus Scharmede und aus der Umgebung des Dorfes. 2002 gestaltete er zu seinem siebzigsten Geburtstag den Heimatkalender Scharmede. Sein Schaffen wurde hier in mehreren Ausstellungen dargestellt: 1990; 1997; 2002; 2016 -.
Schon in seiner Kindheit fühlte er sich zum Zeichnen hingezogen. Er selbst sagt in seinem Buch: „Ein unbeschreibliches Gefühl verspürte ich, wenn mir die Zeichnung, die ich mit Bleistift oder Zeichenkohle angefertigt hatte, besonders gut gelungen war. Dann lebte ich in einer anderen Welt.“ (S. 104)
Theo Hüppmeier ist dem Ort Scharmede und dem Vereinsleben zeit seines Lebens immer eng verbunden gewesen. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Bouleabend 7. Juli 2013
Spät, aber dafür umso schöner…. Hier sind die Bilder des Bouleabends.
Viel Spaß beim betrachten und bis zum nächsten Mal.
Dorffest am 20.08.2023
Die Vereinsgemeinschaft Scharmede lädt alle Scharmeder Jung und Alt und insbesondere alle Neubürger zum Dorffest auf dem Alten Sportplatz ein.
Wir starten um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Alten Sportplatz.
Im Anschluß daran folgt ein buntes Programm mit tollen Mitmachaktionen und Vorführungen, mit denen sich die Vereine des Dorfes, die Kindergärten, die Feuerwehr, der Vaußhof u.a. präsentieren und vorstellen möchten.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Der Gewinn des Dorffestes wird in die Um- und Neugestaltung des Sportplatzes einfließen.
Wir freuen uns, gemeinsam dieses Projekt realisieren zu können und hoffen, auf zahlreiche Besucher.
Die Vereinsgemeinschaft Scharmede

Heiligenhäuschen und Bildstöcke in Scharmede- Teil 5: Heiliger Hubertus (1. Bittprozession)
Dieser B
ildstock ist Ziel der 1. Bittprozession am Montag vor Himmelfahrt und befindet sich im Heideweg am Ortsausgang Richtung Westen. Das links zu sehende Bild zeigt den originalen Bildstock von 1986.

Ursprünglich war das Ziel der Prozession an dieser Stelle “das Kreuz unter der dicken Buche”. Es war das Grabkreuz Joseph Alpmanns, der 1841 starb ( siehe Bild links). Nach der Einebnung des Grabes wegen Erweiterung der Thüler Kirche 1897 wurde es unter die dicke Buche gestellt, damit das Kreuz erhalten blieb. Allerdings fiel die Buche 1973 einem Sturm zum Opfer und das Kreuz wurde 1986 durch ein von Ferdinand Klingenthal (1909-1992) gestifteten ca. 4 m hohen Anröchter Dolomit ersetzt. Ursprünglich war an Stelle der jetzt zu sehenden Sandsteinplastik eine von dem Bildhauer Josef Rikus geschaffene Bronzeplastik. Die figürliche Darstellung soll uns daran erinnern, dass Gott die Welt erschaffen und uns anvertraut hat und wir sorgsam mit ihr umgehen sollen, was durch die Inschrift noch verdeutlicht wird:
Sankt Hubertus Schutzpatron
Bitt für uns an Gottes Thron
Schütz die Flur, den Wald, das Wild
und uns als Gottes Ebenbild
Nach mehrmaligen Vandalismusschäden, die genauen Umstände können nicht mehr rekonstruiert werden, wurde schließlich in der Nacht zum 1.3.2014 die ganze Bronzeplastik gestohlen. Die Stelle der Bronze ersetzte ein Kreuz.

2016 wurde der Bildstock restauriert und man entschloss sich, die ehemalige Bronzeplastik durch eine Sandsteinplatte nachzubilden, die von Ulrich Vieth gestaltet wurde (Bild rechts).
Die Kosten für die Restaurierung wurden gemeinsam vom Schützenverein (die „Pferde“ liefen beim Frühschoppen), der Domplatte (beim Adventssingen gab es Getränke und Würstchen), den Landfrauen (Umtrunk nach dem Konzert des Musikvereins) und auch von Ulrich Vieth (er verzichtete auf ein Großteil seines Lohns) getragen.
Gesegnet wurde der Bildstock durch Pfarrer Hubert Werning.
Eine zweite, allerdings kleinere Interpretation des gleichen Originalmotivs durch Josef Rikus befindet sich im Diözesanmuseum Paderborn.
Der ursprüngliche Bildstock wird im Handkatalog der Rikus-Ausstellung (25.2.- 11.6.2023 im Diözesanmuseum Paderborn) aufgeführt.
Den Namenstag des Heiligen Hubertus feiern wir am 3. November.
19. Juli Café Unperfekt
Das „Café Unperfekt“ öffnet wieder seine Türen. 
Am 19. Juli 2023 ist unser
„Café Unperfekt“
wieder von
von 15.00 – 17.00 Uhr
im Pfarrheim Scharmede
geöffnet
Hoppenhofstr. 2A
Wir freuen uns wieder auf viele Besucher!
Weitere Termine des Dorfcafés sind:
- 16. August
- 20. September
- 18. Oktober
- 15. November
- 20. Dezember
Bitte beachtet die Aushänge wegen eventueller Änderungen
Das Team des Café Unperfekt
Heiligenhäuschen und Bildstöcke in Scharmede- Teil 4: Bittprozessionen
Die drei Bitttage am Montag, Dienstag und Mittwoch vor dem Fest Christi Himmelfahrt heißen lateinisch rogationes (von: rogare „bitten, flehen“) oder litaniae minores (kleine Litaneien).
Der heilige Johannes Chrysostomos ordnete im April 399 wegen anhaltenden Regens einen Bittgang an. Die Flurprozessionen an den drei Bitttagen lassen sich auf eine Anordnung des Bischofs von Vienne, Mamertus im Jahr 469/470 zurückführen. Wegen verbreiteter Erdbeben, Unwetter und Missernten in mehreren Ländern, vor allem in Frankreich, und daraus resultierender Hungersnot ordnete er an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen an. Das Konzil von Orléans machte sie 511 für alle Kirchen Galliens verpflichtend. Um 800 wurden die drei Bitttage von Papst Leo III. auch in Rom und den gesamten Bereich der römischen Liturgie eingeführt, allerdings ohne vorgeschriebenes Fasten.
Die Bittprozession wurde in Scharmede erstmals 1904 begangen.
Die Stationen der Bittprozessionen sind
- Heiliger Hubertus
- Peter und Paul (wird als 3. Station der Peter- und- Paul-Prozession erläutert)
- Voß’ Heiligenhäuschen