18.10.2023 Café Unperfekt

Das   „Café Unperfekt“     öffnet wieder seine Türen.         

Am 18. Oktober 2023 ist unser

„Café Unperfekt“

wieder von

von 15.00 – 17.00 Uhr

im  Pfarrheim Scharmede

geöffnet

Hoppenhofstr. 2A

Diesmal gibt es auch die Möglichkeit, Karten für die Aufführungen der Theaterdeele Scharmede zu erwerben.

Wir freuen uns wieder auf viele Besucher!

Weitere Termine des Dorfcafés sind: 

  • 15. November
  • 20. Dezember

Bitte beachtet die Aushänge wegen eventueller Änderungen

Das Team des Café Unperfekt

Die Theaterdeele Scharmede spielt „Napoleon lebt“

Eine Komödie von Martina Worms

Die Theaterdeele Scharmede kann endlich nach der überstandenen Corona-Pandemie wieder spielen. Nach der äußerst erfolgreichen Aufführung der Komödie „Die Rose von Eaton“ im Jahr 2019 hätte man in 2021 wieder spielen wollen. Doch die Corona-Pandemie ließ die Scheinwerfer in der Schützenhalle Scharmede ausgeschaltet und der Vorhang blieb geschlossen. Doch jetzt hat das Ensemble zur eigenen großen Freude wieder mit vollem Elan das neue Stück einstudiert: „Napoleon lebt“ – eine Komödie von Martina Worms.

Premiere ist am Samstag, den 21. Oktober in der Schützenhalle Scharmede. Beginn ist um 19:00 Uhr!

Seit der Gründung der Theaterdeele Scharmede im Jahr 1989 kann die Tradition des Scharmeder Volkstheaters seit 1913 – ein Jahr nach Bau der Schützenhalle – nun fortgesetzt werden. Diese nun sehr kurzweilige Komödie „Napoleon lebt“ dreht sich um einen Hausdrachen, dem vermeintlichen Familienoberhaupt, welches von ihrem Schwiegersohn und seinen Freunden sozusagen einmal „hinters Licht“ geführt wird. Der Name passt: Hedwig Frankenstein. So hat nicht nur ihr Schwiegersohn unter ihr zu leiden, sondern auch ihre Tochter. Eines Nachts, als er vom Stammtisch kommt, will sie ihm mal wieder zeigen, wo es langgeht – mit der Bratpfanne! – Aber dieses Mal reicht es ihm endgültig. Er beschließt sich auf eine ganz besondere Art und Weise an ihr zu rächen. So ein Schlag auf den Kopf kann ja auch denkwürdige Folgen haben…! Er spielt den Geschädigten und glaubt, Napoleon zu sein. Seine Freunde – angefangen beim Doktor, dem Hausarzt und seinem besten Freund Rolf – führen diese turbulente Komödie zu einem fulminanten Höhepunkt in die Welt der Übertreibungen einer tratschenden Nachbarin, die natürlich die Dinge immer verdreht und nicht alles richtig versteht. Natürlich endet wie alle Komödien auch dieses Theaterspektakel mit einem Happy End.

Ein wieder professionelles Bühnenbild, eine neue Lichtanlage sowie stilgerechte Kostümierung der 1960er Jahre lassen die Zuschauer in eigenen Erinnerungen schwelgen.

Zu allen Aufführungen gehört traditionell auch das leckere Catering der Scharmeder Landfrauen in der Theaterpause.

Die Aufführungstermine sind:

Premiere am Samstag, den 21. 10. um 19:00 Uhr;

2. Vorstellung am Samstag, den 28.10. um 19:00 Uhr;

3. Vorstellung am Sonntag, den 29.10. um 16:00 Uhr (!);

4. Vorstellung am Dienstag, den 31.10. um 20:00 Uhr;

5. Vorstellung am Samstag, den 04.11. um 19:00 Uhr

6. Vorstellung am Sonntag, den 05.11. um 16:00 Uhr

und die letzte Vorstellung findet statt am Freitag, den 10. 11. Um 20:00 Uhr

Bei den Sonntagsvorstellungen servieren die Landfrauen ab 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt kostet 10,00 €uro.

Vorverkauf im Internet: www.theaterdeele.de und in der Volksbank Scharmede (Mo.,Do.,Fr.: 9:00 – 12:00; Di. 14-16:30 Uhr und Do. 14-18:00 Uhr. Restkarten an der Abendkasse.

Warme Decken Für eiskalte Nächte

Die Sammelaktion des Vereins „Das kunterbunte Kinderzelt e.V.“ für Rumanien:  „Warme Decken für eiskalte Nächte“ geht in eine neue Runde.

Gesammelt werden bevorzugt warme Decken, Schuhe und Kleidung für Kinder und Erwachsene, die bei Birgit Lomp (Telefonnummer 0157 -700 922 90) oder Juliane Bakalara (Telefonnummer 0151 – 681 311 92) bis 15.11.2023 abgegeben werden können.

Weitere Informationen, unter anderem auch zu der Aktion „Weihnachtspäckchen“, finden sie hier.

dgrgc

Adventskalenderfenster 2023

Für die Adventskalenderfenster 2023 werden 24 fleißige Bäcker/innen gesucht.

50 Jahre Partnerschaft mit Cerisy-la-Forêt

Wenn wir uns aktuell in Europa und der Welt umschauen, dann entdecken wir allenthalben Krieg, in der Ukraine, aktuell in Israel, im Sudan, in Syrien kriegsähnliche Zustände in Libyen und in den Ländern unterhalb der Sahara wie Mali, Tschad, Niger oder Burkina Faso. Offensichtlich gibt es immer noch Menschen, die „Krieg als Mittel der Politik“ noch für ein geeignetes Mittel halten, eigene Ziele zu erreichen. In Europa hatten wir geglaubt, dass dies nach der Urkatastrophe des 2. Weltkrieges ein für alle Mal vorbei sei. Offenbar ein Irrtum. Es ist immer noch leicht, Gräben zwischen Völkern zu reißen und zu vertiefen.

Gräben zuzuschütten, das ist allerdings eine schwierige und langfristige Angelegenheit. So hat es 18 Jahre gedauert, bis Frankreich und Deutschland sich nach dem Ende des 2. Weltkrieges angenähert haben. Mit dem Elysee-Vertrag von 1963 wurde durch General de Gaulle ein ungewöhnlicher Weg beschritten, nämlich der der Verständigung und Versöhnung. Dazu gehörte auch die Gründung des deutsch-französischen Jugendwerkes. Mit dessen Hilfe führte Pastor Ewald Epke zu Beginn der 70 Jahre des letzten Jahrhunderts insgesamt 4 Fahrten mit Jugendlichen nach Frankreich durch. Einige Male wurde auch schon Cerisy-la-Forêt besucht. Ein Kontakt dorthin hatte sich über den ehemaligen französischen Kriegsgefangenen Julien Flaux aus Cerisy-la-Forêt ergeben. Dieser war während des Krieges als Kriegsgefangener auf dem Hof des späteren Landrats des Kreises Büren, Heinrich Wilper, zwangsverpflichtet. Seine Erfahrungen auf diesem Hof hatten ihn aber dazu bewogen, auch auf Dorfebene zu versuchen, Kontakte zwischen Deutschen und Franzosen zu knüpfen. Pastor Epke erfuhr von diesem Wunsch und damit hatten sich zwei Männer gefunden, die diese Idee in ihren Dörfern vorantrieben So konnte Pastor Epke den damaligen Bürgermeister der noch selbständigen Gemeinde Scharmede, Willi Wiehmeier, davon überzeugen, bei einem Besuch am 10.10.1973 eine Partnerschaftsurkunde zu unterzeichnen. Gleichsam der Beginn einer Partnerschaft mit jährlichen Besuchen von Anfang an bis heute, mit einer Pause in der Zeit der Corona-Pandemie.  Johannes Straßner aus Scharmede und Francis Levavasseur aus Cerisy-la-Forêt gelang es, diesen Vertrag mit Leben zu füllen und Kontakte zwischen den Menschen hier und dort zu knüpfen und zu festigen.

Beim Besuch der Scharmeder in diesem Sommer in Cerisy-la-Forêt wurde vielfach betont, dass es auch heute noch erforderlich sei, sich für Frieden und Verständigung einzusetzen. So wurde als besonderes Zeichen ein Baum der Hoffnung gepflanzt, an dem Straßenschild, welches die „Avenue de Scharmede“ kennzeichnet, wurde ein Zusatztafel eingeweiht und bei einem Festgottesdienst hat man sich der gemeinsamen Ziele vergewissert und dazu um Gottes Hilfe gebetet.

Man kann sagen, dass die Partnerschaft auch nach 50 Jahren nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, und dass dieses Friedensprojekt auch in Zukunft noch gepflegt werden muss.

Vertragsunterzeichnung am 10.10.1973

Pflanzen eines Baumes der Hoffnung

Hinweisschild an der Av. de Scharmede

Heiligenhäuschen und Bildstöcke in Scharmede- Teil 17: Heilige Maria (II)

Dieses Heiligenhäuschen aus roten Backsteinen in neugotischem Stil ist ein weiteres, dass der Heiligen Maria gewidmet ist. Wir finden es an der Neuhäuserstraße an der Mülldeponie.
Die Errichtung 1886 geht auf ein Gelübde der Großmutter von Stephan Hoffknecht zurück, die aufgrund ihrer Großzügigkeit in ihrem Lebensmittel- und Bäckerladen in Elsen in finanzielle Nöte geriet.
Das Heiligenhäuschen wurde in der Nähe der alten Hofstelle, die der Mülldeponie weichen musste, errichtet und 1986 erneuert.
Dabei wurde auch die Lourdes- Madonna aus Gips durch eine gusseiserne Reliefplatte ersetzt.

Johannes Hoffknecht pflanzte vor einigen Jahren zwei stattliche Eichen links und rechts des Heiligenhäuschens.

30.9.2023 Herbstwanderung des BHV nach Thüle

Am 30. September wanderte der BHV nach Thüle, um dort Interessantes in und über die Thüler Kirche und deren Umgebung zu erfahren. Reinhard Syring wusste so spannend zu erzählen, dass die für 90 Minuten angesetzte Führung in die Verlängerung gehen musste. Für alle Altersgruppen war etwas dabei, von: „Das machen wir gerade in Sachkunde….“ bis: „Das habe ich in meinem Studium gelesen…“ konnten sich alle rege an der Führung beteiligen.

Die Führung beschränkte sich nicht nur auf gucken, wir durften auch öffnen, betasten, klettern, läuten, weiter klettern und befanden uns schließlich direkt unter dem Dach unter der alten Agathaglocke.

So erfuhren wir sehr lebendig sehr vieles nicht nur über die Entwicklungsgeschichte der Thüler Kirche sondern auch sehr viel allgemeines über Bauweisen von Kirchen, wie Ausrichtung und Symbolik als auch über mittelalterliche Wehranlagen am Beispiel von Thüle.

Den geselligen Abschluß verbrachten wir bei Wiehmeiers bei einem sehr schmackhaften Essen und diskutierten bei dem einen oder anderen Getränk noch sehr lange über den erfolgreichen Tag.

Uns allen hat es viel Spaß gemacht und freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Wandertag mit Euch,

das Vorstandteam des BHV

Die Fotos vom Wandertag findet ihr hier.

Einladung zum normannischen Abend am 27.10.2023

Liebe Freunde und alle Interessierten der Partnerschaft,
hiermit laden wir herzlich ein zu einem normannischen Abend am Freitag, 27. Oktober 2023, ab 20.00 Uhr in das BKM. Wir möchten uns bei Käse, Baguette und Rotwein mit Euch unterhalten und den diesjährigen Besuch noch einmal in den Blick nehmen. Da wir das 50 jährige Bestehen der Partnerschaft feiern, möchten wir auch weitere Interessierte zu unserem Abend einladen und Interesse für eine künftige Teinahme wecken.

Für die Vorbereitung des Abends brauchen wir eine verbindliche telefonische Anmeldung bei Gudrun Sander, 940563, oder bei Rudolf Weinstock unter der Nummer 05254/65112 oder per email: weinstock.elsen@web.de

bis zum 15.10.2023.

Heiligenhäuschen und Bildstöcke in Scharmede- Teil 16: Heilige Agatha

Bisher wurden die Heiligenhäuschen der sechs Scharmeder Prozessionen behandelt. Zum Nachlesen finden sich alle bisher beschriebenen und nachfolgenden Heiligenhäuser auf der Seite des Arbeitskreises Ortsgeschichte.

Ab jetzt werden die weiteren Scharmeder Heiligenhäuschen in chronologischer Folge ihrer Erbauung vorgestellt.

Beginnen wollen wir mit dem ältesten Heiligenhäuschen, der Heiligen Agatha:

 

Dieses Heiligenhäuschen finden wir vor dem alten Speicher, eingelassen in die Bruchsteinmauer des Hofes Schulte-Alpmann.

Das Häuschen wurde 1819 von Anton Alpmann errichtet und ist somit das älteste in Scharmede.

Das Häuschen wurde an dieser Stelle errichtet, da der 1589 errichtete Speicher eines der wenigen Gebäude war, die dem großen Brand 1669 entkommen war.

Agatha ist die Schutzpatronin gegen Feuergefahr und zugleich Patronin des Hofes.

Mündlichen Familienüberlieferungen zufolge wurde die Figur der Heiligen Agatha von einem Scharmeder Schreiner geschnitzt. 

Allerdings befindet sich inzwischen in der Nische statt der heiligen Agatha eine Gipsfigur des Jesuskindes, da die Originalfigur vermutlich durch Diebstahl, nicht mehr vorhanden ist.

Den Namenstag der Heiligen Agatha feiern wir am 5. Februar.

Der große Raum des Alten Sportheims hat seine erste Feuerprobe bestanden….

 Am letzten Wochenende, 23./24. September 2023 begrüßte die Taekwon-Do Abteilung des SC Concordia Scharmede 50 Teilnehmer aus Deutschland, Holland, Spanien und Polen zu einem Trainingscamp des German-ITF in Scharmede. Unsere Sporthalle gab Raum für die körperlichen Aktivitäten.

 

Dann die Frage, wo können wir diese Menschen verköstigen?  Auch dafür wurde schnell eine Lösung gefunden, denn für solche Gelegenheiten sind die Räumlichkeiten des Alten Sportplatzes ideal. Tische wurden gestellt, Stühle gerückt und schon war eine einladende Kantine für alle Teilnehmer geschaffen. Suppe, selbstgebackenes Brot und Kuchen begeisterten die Gäste.